spielten lange Zeit kaum eine Rolle in der extremen Rechten. Viele rechtspopulistische Parteien in Europa gaben sich, wie die deutschen „Republikaner“, ein weit gehend neoliberales Programm. Auch die NPD zeigte sich seit den 60er-Jahren unternehmerfreundlich. Erst seit der Wiedervereinigung haben sich Neonazis und NPD wieder auf den „Sozialismus“ im National-„sozialismus“ besonnen.
Seit etwa 2003 bezeichnen sich die Neonazis zunehmend selbst als „Nationale Sozialisten“, Aufmärsche zu sozialen Themen, etwa am 1. Mai, haben hohe Teilnehmerzahlen. Während die klaren Bezüge zum Nationalsozialismus etwa bei den Kundgebungen für den Hitlerstellvertreter Rudolf Hess in Wunsiedel eher geeignet sind, die Öffentlichkeit zu provozieren und abzuschrecken, nutzen Neonazis soziale Themen, um einen Brückenschlag zwischen „Nationalem Sozialismus“ und Protesten von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen herzustellen.
Wie die NPD versucht, mit diesen Themen Boden zu gewinnen, zeigt eine Broschüre, die der DGB gerade veröffentlicht hat. Und die gibts HIER!| < Zurück | Weiter > |
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