DGB Jugend Nord

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Antirassismus

Rechtsextremismus erkennen - und handeln.

Leitfaden für Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen in Hamburg zum Download

Das Mobile Beratungsteam Hamburg hat unter der Leitidee "Offen für alle - geschlossen gegen Rechtsextremismus" einen Leitfaden herausgebracht, der sich speziell an Lehererinnen und Lehrer, sowie an Pädagoginnen und Pädagogen richtet, um Rechtsextremismus zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. September 2009 um 11:27 Uhr Weiterlesen...
 

Trittbrettfahrer der Sozialen Frage

Soziale Themen

spielten lange Zeit kaum eine Rolle in der extremen Rechten. Viele rechtspopulistische Parteien in Europa gaben sich, wie die deutschen „Republikaner“, ein weit gehend neoliberales Programm. Auch die NPD zeigte sich seit den 60er-Jahren unternehmerfreundlich. Erst seit der Wiedervereinigung haben sich Neonazis und NPD wieder auf den „Sozialismus“ im National-„sozialismus“ besonnen.

 

Seit etwa 2003 bezeichnen sich die Neonazis zunehmend selbst als „Nationale Sozialisten“, Aufmärsche zu sozialen Themen, etwa am 1. Mai, haben hohe Teilnehmerzahlen. Während die klaren Bezüge zum Nationalsozialismus etwa bei den Kundgebungen für den Hitlerstellvertreter Rudolf Hess in Wunsiedel eher geeignet sind, die Öffentlichkeit zu provozieren und abzuschrecken, nutzen Neonazis soziale Themen, um einen Brückenschlag zwischen „Nationalem Sozialismus“ und Protesten von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen herzustellen.

 Wie die NPD versucht, mit diesen Themen Boden zu gewinnen, zeigt eine Broschüre, die der DGB gerade veröffentlicht hat. Und die gibts HIER!
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Mai 2007 um 16:09 Uhr
 

Hintergründe in Sachen Rechtsextremismus

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat auf ihrer Homepage verschiedene Artikel und Hintergründe rund um das Thema Rechtsextremismus zusammengestellt. Interessiert?? Dann klick hier!

 

Wölfe im Schafspelz

In der Öffentlichkeit treten Neonazis oft als Anwalt des kleinen (deutschen) Mannes auf. Sie demonstrieren gegen Globalisierung, Hartz IV, Sozialabbau und Rentenkürzungen; organisieren Bürgerinitiativen und Kinderfeste. Immer öffensiver versuchen Rechtsextremisten, Ängste und soziale Proteste für ihre Ziele zu nutzen.

Dabei verwenden Neonazis aus NPD oder den "Freien Kameradschaften" auch Symbole und Parolen, die aus gewerkschaftlichen Kämpfen bekannt sind. Das führt zu Verunsicherung. Vieles ist nicht auf den ersten Blick als rechtsextrem zu erkennen.

ABER

Ein aufmerksamer Beobachter kann diese Propaganda entlarven und ihr entgegen treten.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. September 2009 um 11:13 Uhr Weiterlesen...
 

Zum Nachdenken...

„Wer was gelten will,
muss andere gelten lassen.“
– Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Der Nationalsozialismus unter Hitler brachte über 50 Millionen Menschen den Tod. Hunger, Leid und Elend ergossen sich von Deutschland aus über ganz Europa. Daher sollte man glauben, dass die Geschichte Deutschlands Mahnung genug ist, um jemals wieder auf die Rhetorik oder Ideologie von Rechtsextremisten hereinzufallen. 

Einer repräsentativen Studie der Universität Leipzig zufolge, sieht die Realität um ein vielfaches dramatischer aus, als dies Wahlergebnisse vielleicht vermuten lassen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. September 2009 um 10:18 Uhr Weiterlesen...