DGB Jugend Nord

...die von der Küste!

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Aktuelles aus SH

Scheitert das Ausbildungsbündnis in Schleswig-Holstein?

Scheitert das Ausbildungsbündnis in Schleswig-Holstein?

Vor dem endgültigen Scheitern des Ausbildungsbündnisses Schleswig-Holstein hat der stellvertretende Bezirksvorsitzende des DGB Nord, Ingo Schlüter, gewarnt. Mit Blick auf das in wenigen Wochen beginnende Ausbildungsjahr 2011/2012 erklärte er: "In den Gesprächen und Verhandlungen ist  längst  der Punkt erreicht, an dem alle Beteiligten, vor allem aber die Arbeitgeber und die Landesregierung sagen müssen, ob sie ein Bündnis wollen oder nicht!  In früheren Jahren stand das Bündnis traditionell bereits im Juni, damit die Maßnahmen rechtzeitig starten konnten"

Nach der hitzigen Debatte um den DGB Jugend-Ausbildungsreport 2010 sind nach mehrmonatigen Verhandlungen im federführenden Landesausschuss für Berufsbildung (LAB) substanzielle Fortschritte hinsichtlich der Verbesserung der Ausbildungsqualität erzielt worden. Bereits Anfang Juni hat deshalb der DGB Bezirksvorstand das Papier für ein neues Bündnis zustimmend zur Kenntnis genommen. Besonders begrüßt der DGB den Vorrang der betrieblichen Ausbildung, die Verbesserung der Ausbildungsqualität, attraktive Ausbildungsvergütungen und Beschäftigungsperspektiven als Anreize für die Nachwuchsgewinnung und die Entwicklung eines leistungsfähigen Übergangsmanagements Schule - Beruf.

Wenn die Arbeitgeberseite jetzt erneut noch rückwärtsgewandte Floskeln in das Papier nachschieben wolle, obwohl sich auch in Schleswig-Holstein mittelfristig die Marktsituation zu Gunsten der jugendlichen verbessern werde, spreche das nicht für strategische Weitsicht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Juli 2011 um 09:10 Uhr
 

DGB Jugend warnt vor Schlechten Ausbildungsbedingungen

DGB-Jugend warnt vor schlechten Ausbildungsbedingungen im Hotel- und Gaststättengewerbe

Die DGB-Jugend Nord warnt Jugendliche, die sich derzeit um einen Ausbildungsplatz bemühen, vor schlechten Bedingungen im Hotel- und Gaststättengewerbe in Schleswig-Holstein.

„Wer eine gute Ausbildung mit vernünftigen und gesetzeskonformen Rahmenbedingungen sucht, ist im Hotel- und Gaststättengewerbe falsch aufgehoben“, so die DGB-Jugend Schleswig-Holstein und ergänzt: „Wer eine Übernahme nach der Ausbildung und gesicherte Einkommensverhältnisse sucht, der sollte sich evtl. in anderen Branchen umgucken und sich dabei über die Ausbildungsbedingungen gut informieren.“ Die DGB-Jugend hat auch gleich einen konkreten Tipp für Ausbildungsplatzbewerber: „Einen deutlichen Lichtblick gibt es immer dort, wo sich Jugend- und Auszubildendenvertreter/innen und Betriebsräte engagieren. Dort sind die Ausbildungsbedingungen deutlich besser.“  

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. November 2011 um 16:53 Uhr Weiterlesen...
 

Lübeck kämpft weiter...

...für seine Uni. Nach dem am 16. Juni über 14000 Menschen in Kiel gegen das Sparpaket und die Schließung der Unis in Lübeck und Flensburg demonstrierten, geht der Kampf in die nächste Runde.

Am 01. Juli sollen es in Lübeck diesmal 15000! werden, die um 18 Uhr im Sternmarsch zur Petrikirche in der Innenstadt laufen. Um 19:30 Uhr wird dort der Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Jost de Jager zu einer Diskussionsrunde erwartet. Ein gebührender Empfang vor der Kirche wird ihm gewiss sein!!

Alle Infos rund um den "Lübecker Kampf" gibt es unter www.luebeck-kaempft.de.

Mitkämpfer herzlich Willkommen!!!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 13:41 Uhr
 

Ausbildungsstellenmarkt in SH

DGB Jugend Nord warnt vor einer Entwarnung für den Ausbildungsstellenmarkt in SH

Die DGB Jugend Nord ist skeptisch, was die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Ausbildungsmarktzahlen angeht. Die Veröffentlichung der Zahlen beruhige nur auf den ersten Blick. Immer weniger Jugendliche würden durch diese Zahlen erfasst, sodass diese nicht die tatsächliche Realität widerspiegelten.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 11:48 Uhr Weiterlesen...
 

Statistik verschleiert Lage auf dem Ausbildungsmarkt

„Die derzeitige Ausbildungsmarktbilanzierung täuscht eine entspannte Lage vor, auch wenn bundesweit zehntausende Jugendliche in Warteschleifen geparkt werden. So wird die Lage für Ausbildungsplatz suchende junge Menschen geschönt.“  

Während Jahr für Jahr eine gute Versorgung auf dem Ausbildungsmarkt ohne weiteren Handlungsbedarf verkündet wird, liegt in Deutschland die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss konstant hoch bei rund 1,5 Millionen Menschen. „Die Ausbildungsmarktbilanz ist längst Teil des Problems. Darstellungen, die Probleme verdrängen, helfen niemandem, außer einer Politik welche sich beruhigen lassen möchte. 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 16:50 Uhr Weiterlesen...