DGB Jugend Nord

...die von der Küste!

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Hamburg

Hafenrundfahrten 2012

Hafenrundfahrten gehören zu Hamburg wie der Michel oder die Reeperbahn. Jenseits der Hamburg-Touristik zeigen alternative Hafenrundfahrten der DGB-Jugend einen anderen Blick auf die Welt der Kräne und Schiffe.

Termine für 2012 folgen in Kürze!

 

„Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz“

Mit sprechenden Kartons, Aktions-T-Shirts und vier unterschiedlichen Motivpostkarten möchte die Hamburger Gewerkschaftsjugend unter dem Slogan «Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz» am 09.08.2010 ab 18:00 Uhr auf den Lange Mühren in der Hamburger Innenstadt für den Erhalt des Jugendarbeitsschutzgesetzes werben. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Kampagne der Gewerkschaftsjugend. Diese richtet sich gegen die im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung angekündigte Aufweichung des Jugendarbeitsschutzgesetzes, insbesondere gegen die Ausweitung der nächtlichen Ausbildungszeiten für minderjährige Auszubildende in der Gastronomie von maximal 22 auf 23 Uhr.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. November 2011 um 17:45 Uhr Weiterlesen...
 

Ausbildungsstellenmarkt in Hamburg

DGB Jugend Nord warnt vor einer Entwarnung für den Ausbildungsstellenmarkt in Hamburg

Die DGB Jugend Nord ist skeptisch, was die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Ausbildungsmarktzahlen angeht. Die Veröffentlichung der Zahlen beruhige nur auf den ersten Blick. Immer weniger Jugendliche würden durch diese Zahlen erfasst, sodass diese nicht die tatsächliche Realität widerspiegelten.  

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 11:48 Uhr Weiterlesen...
 

Statistik verschleiert Lage auf dem Ausbildungsmarkt

„Die derzeitige Ausbildungsmarktbilanzierung täuscht eine entspannte Lage vor, auch wenn bundesweit zehntausende Jugendliche in Warteschleifen geparkt werden. So wird die Lage für Ausbildungsplatz suchende junge Menschen geschönt.“  

Während Jahr für Jahr eine gute Versorgung auf dem Ausbildungsmarkt ohne weiteren Handlungsbedarf verkündet wird, liegt in Deutschland die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss konstant hoch bei rund 1,5 Millionen Menschen. „Die Ausbildungsmarktbilanz ist längst Teil des Problems. Darstellungen, die Probleme verdrängen, helfen niemandem, außer einer Politik welche sich beruhigen lassen möchte. 

Die Bundesagentur für Arbeit liefert mit ihrer Statistik dafür die nötige Schützenhilfe. Immer weniger Jugendliche werden zu Bewerbern erklärt und so wird jedes Jahr das Verhältnis von Ausbildungsplätzen zu Bewerbern immer besser. Die Ausbildungspaktpartner Bundesregierung und Wirtschaft können einen Erfolg nach dem anderen feiern, obwohl insbesondere in diesem Jahr es weniger Ausbildungsplätze gibt als im letzten Jahr.“ 

Die Ursache für das schöne Bild ist einfach: Das alleinige Schielen auf die Statistik der Arbeitsagentur, welche sich längst von den Realitäten jugendlicher Ausbildungsplatzsucher entfernt hat.

So finden sich in der Hamburger Statistik der Arbeitsagentur gerade mal 2.108 Bewerber aus dem aktuellen Schulabgangsjahr, bei immerhin 17.100 Schulabgängern. Das sind nur noch 12%. Niemand stellt dieses Missverhältnis in Frage, niemand fragt wo die anderen 15.000 Schulabgänger bleiben. Von Altbewerbern reden wir hier gar nicht. 

Die Partner des Nationalen Ausbildungspakts (Bundesregierung und Wirtschaft) sprechen nur von 14.000 Unversorgten bundesweit. Die geschönte Ausbildungsmarktbilanzierung lässt sie immer gut da stehen. Nach Ansicht der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sollen nur jene Jugendlichen als „unversorgt“ definiert werden, die weder einen Ausbildungsplatz noch eine Alternative haben.  

An dem unzureichenden Angebot an vollqualifizierenden Berufsausbildungs-möglichkeiten ändert das nichts. Das unzureichende Angebot an Ausbildungsplätzen muss als Hauptursache dafür benannt werden, dass es in den vergangenen Jahren nicht gelang, den Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss zu senken. 

Der Bilanzierungsstichtag 30. September eines Jahres muss die Lage ungeschönt auf den Punkt bringen und die Jugendlichen mit berücksichtigen, die bereits in teilqualifizierende Maßnahmen umgelenkt worden sind. 

„Wir brauchen daher einen Paradigmenwechsel: Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz erhalten haben, dürfen in der Statistik nicht als „versorgt“ gezählt werden. Junge Menschen, die in Warteschleifen „geparkt“ werden, müssen auch als unversorgte Bewerber geführt werden. Nur so lässt sich ein realistisches Bild vom Ausbildungsmarkt zeichnen.“ Weiter Infos in der Grafik.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 16:54 Uhr
 

Mitbestimmung für JAV`n an Beruflichen Schulen

DGB-Jugend Hamburg hat bundesweite Vorreiterrolle!


Die Mitwirkungsrechte der Jugend- und Auszubildendenvertretungen, die das Hamburgische Schulgesetz jetzt möglich macht, haben nach Auffassung der DGB-Jugend Hamburg bundesweiten Vorbildcharakter. „Es ist nicht zuletzt dem politischen Engagement der Gewerkschaftsjugend zu verdanken, dass es mit Hilfe der GAL-Fraktion gelungen ist, mehr Demokratie in der Berufsbildung zu wagen", betont Olaf Schwede, Sprecher der DGB-Jugend Hamburg.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretungen haben nach dem neuen Schulgesetz ein "Anwesenheits-, Antrags- und Initiativrecht" im Entscheidungsprozess zentraler Fragen der beruflichen Bildung. Dazu gehören:

  • die Abstimmung von Ausbildungsinhalten zwischen Schulen und Betrieben,
  • die Organisationsformen des Unterrichtes (z.B. Teilzeit- oder Blockunterricht),
  • die Ausgestaltung von Bildungsplänen sowie
  • das Thema Zusatzqualifikationen und Förderangebote (z.B. Ausbildungsmaßnahmen im Ausland).

In allen diesen Bereichen können die Jugend- und Auszubildendenvertretungen Missstände und Probleme direkt gegenüber der Schule zur Sprache bringen und offiziell eigene Vorschläge in ein schulisches Gremium einbringen. In der entsprechenden Drucksache der Bürgerschaft wird dabei ausdrücklich den Jugendvertretungen ein Mandat ergänzend zur Schülervertretung eingeräumt. Die Schulleitungen werden aufgefordert, die Beteiligung in den Schulen "individuell und unbürokratisch" umzusetzen.

„In einem nächsten Schritt gilt es nun, die neue Regelung mit Leben zu füllen", erklärt Olaf Schwede. Dies solle durch Informationsabende in Kooperation mit den Mitgliedsgewerkschaften und eine Arbeitshilfe für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen begleitet werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 11:50 Uhr